Eine Depression behandeln Ärzte und Therapeuten u. a. mit
- medikamentöse Therapie
trizyklischen Antidepressiva und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) - kognitiver Verhaltenstherapie
Ziele der kognitiven Verhaltenstherapie
- Problembereiche identifizieren
- individuelle gedankliche (kognitive) Blockaden oder Irrtümer erkennen
- gedankliche Alternativen entwickeln, prüfen und ausprobieren
- bisherige Lebensgewohnheiten und Lebenseinstellungen in Frage stellen
- andere Muster in Form von Übungen ausprobieren
Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie
- Zusammenhangs zwischen Stimmung – Denken – Fühlen darstellen
- vorrangig negativ ausgerichteten Denken korrigieren
- Aktivitäten aufbauen
- soziale Fertigkeiten verbessern
- zwischenmenschliche Kommunikation verbessern
- Problemlösefähigkeiten verbessern
- gedankliche Verzerrungen verändern, z. B. Alles-oder-Nichts-Denken, übertriebene Verallgemeinerungen, Dinge persönlich nehmen, voreilige Schlussfolgerungen
Depression: Bereitschaft zur Veränderung erhöht Heilungschancen
Nur wenn eine innere Bereitschaft zur aktiven Veränderung mit in die Behandlung eingebracht wird, kann die Therapie langfristig erfolgreich sein: Nicht die Dinge an sich sind schlecht, sondern die Sichtweise der Dinge! Es kommt immer auf die Sichtweise an, ob ein Glas halb voll oder halb leer ist.