Behandlungskonzept
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Beeinträchtigung durch chronische Schmerzen
Behandlungsziele: Schmerzreduktion und Schmerzbewältigung
Sechs Säulen der Schmerztherapie
Physiotherapie, psychologische Bewältigung, Psychotherapie
Entspannungsverfahren, medikamentöse Behandlung, Akupunktur
Behandlungssetting und Dauer der Therapie
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Entspannungsverfahren, medikamentöse Behandlung, Akupunktur
Biofeedback nutzen wir zur Verbesserung der physiologischen Selbstkontrolle und zur Muskelentspannung, zusätzlich erlernen die Patienten ein Entspannungsverfahren, vorzugsweise die Progressive Muskelrelaxation nach JACOBSON.
Die medikamentöse Schmerzreduktion beginnt mit der Klärung, welche Medikamente der Patient bisher genommen hat. Missbräuchliche Selbstmedikation soll erkannt und vermieden werden. Die Informationen des Patienten über die medizinisch notwendige und richtige Dosierung verbessert die Compliance.
Ist eine medikamentöse Schmerzreduktion indiziert, wird entsprechend dem WHO-Stufenplan zur Schmerzmedikation vorgegangen. Falls notwendig wird der Patient auf eine geeignete Dauermedikation eingestellt. Mit diesem Vorgehen lassen sich Nebenwirkungen minimieren. Neben den peripheren und zentralen Analgetika kommen in der Schmerzbehandlung sog. Ko-Analgetika zum Einsatz, z.B. Antidepressiva oder Antikonvulsiva und als Begleitmedikation bei Opioiden Medikamente zur Obstipationsprophylaxe. Gegebenenfalls können diagnostische oder therapeutische Nervenblockaden mit Lokalanästhetika durchgeführt werden.
Die alternativen Methoden der Schmerzbehandlung sind außerordentlich vielfältig und zum Teil kaum überschaubar. Wir begrenzen uns bewusst auf die Anwendung von Akupunktur, deren Wirksamkeit uns von vielen Patienten bestätigt wird.
