Behandlungskonzept
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Beeinträchtigung durch chronische Schmerzen
Behandlungsziele: Schmerzreduktion und Schmerzbewältigung
Sechs Säulen der Schmerztherapie
Physiotherapie, psychologische Bewältigung, Psychotherapie
Entspannungsverfahren, medikamentöse Behandlung, Akupunktur
Behandlungssetting und Dauer der Therapie
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Sechs Säulen der Schmerztherapie
Zur Behandlung chronischer Schmerzen ist aufgrund der multikausalen und komplexen Genese der Störung sowie aufgrund der vielfältigen Folgen chronischer Schmerzen ein multimethodales Behandlungsangebot notwendig.
Die Säulen der Schmerzbehandlung sind:
Physikalische Maßnahmen
(z.B. Physiotherapie, Elektrostimulation u.a.)
Psychologische Schmerzbewältigung und allgemeine Psychotherapie
Erlernen von Entspannungsverfahren
Medikamentöse Schmerzreduktion
Somatische Basistherapie
Alternative Verfahren
Am Anfang steht eine ausführliche Diagnostik. Falls keine ausreichende Vordiagnostik durchgeführt worden ist, erbringen fachärztliche Konsiliaruntersuchungen Aufklärung über den Umfang somatischer Störungen.
Obligatorisch ist immer eine Schmerzanamnese, die Dokumentation der Schmerzsymptomatik und der Protokollierung der Schmerzintensität und -dauer in einem Schmerztagebuch, welches vom Patienten selbst geführt wird. Das Schmerztagebuch dient der Behandlungsdokumentation und fördert die Selbstkontrolle.
Um die verschiedenen Behandlungskomponenten optimal zum Einsatz zu bringen, arbeiten wir in einem interdisziplinären Team bestehend aus
Internisten,
einer Anästhesistin mit der Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie”,
Orthopäden,
Psychiatern,
einem Neurologen (konsiliarisch),
Psychologen mit schmerztherapeutischer Weiterbildung und
Physiotherapeuten.
In diesem Team wird im Rahmen einer internen Schmerzkonferenz die bestmögliche Behandlung des einzelnen Patienten festgelegt und über die Dauer des stationären Aufenthaltes verfolgt.
