Das psychotherapeutische Behandlungskonzept gestaltet sich schulenübergreifend und beinhaltet sowohl tiefenpsychologisch fundierte Verfahren als auch Verhaltenstherapie, systemische Anwendungsweisen (Familientherapie) und Verfahren der humanistischen Psychologie. Die Klinik favorisiert in diesem Zusammenhang eine symptom- und patientenbezogene Vorgehensweise. Insgesamt, besonders aber auch im somatischen Bereich, sind wir einer wissenschaftlich überprüfbaren und abgesicherten Medizin verpflichtet. So genannte Außenseiterverfahren, die keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhalten, kommen nicht zur Anwendung.
Die psychotherapeutische Behandlung unserer Patienten erfolgt vorzugsweise gruppentherapeutisch. Im Regelfall wird jeder neu aufgenommene Patient einer so genannten „Basisgruppe" zugeordnet, deren personelle Zusammensetzung während der stationären Behandlungsphase über längere Zeit möglichst unverändert bleibt. Dadurch wird den einzelnen Gruppenmitgliedern eine intensive (gegenseitige) Interaktion ermöglicht. Neben den Basisgruppen, die sich an dem Lebensalter und Erkrankungsbild orientieren, bieten wir außerdem zusätzlich sogenannte Indikationsgruppen an. So haben die Patienten die Möglichkeit, sich aneinander zu gewöhnen, Vertrauen zu fassen und sich dadurch auch gegenseitig zu unterstützen.
In selten Fällen werden im Verlauf der ersten Behandlungstage, ggf. bereits bei der stationären Aufnahme, diejenigen Patienten aus den allgemeinen Psychotherapiegruppen herausgenommen, die auf Grund ihres individuellen Störungsbildes nicht für eine Gruppentherapie geeignet sind.
Therapiebausteine im Überblick:
- Psychotherapie
- Schmerztherapie
- Physiotherapie
- Psychoedukation
- Ernährungstherapie
- Kreativtherapie
- Soziotherapie
- Sporttherapie
- Tanztherapie