Da bei unseren essgestörten PatientInnen häufig somatische Komplikationen und Folgeerkrankungen entstehen, legen wir großen Wert auf eine gründliche somatisch-apparative Diagnostik und ggf. Behandlung.
Dies geschieht zunächst durch eine ausführliche Anamneseerhebung und körperliche Untersuchung durch die Stationsärzte nach der Aufnahme mit Einbeziehen von Vorbefunden sowie eine interdisziplinäre, fachärztlich-differentialdiagnostische Einschätzung.
Die apparative Diagnostik besteht in labormedizinischer Diagnostik, Elektrokardiographie (EKG) in Ruhe und ggf. unter Belastung sowie Sonographie.
Falls notwendig, werden fachübergreifende Konsilaruntersuchungen eingeleitet.
Bei PatientInnen mit starkem Untergewicht oder kardialen Komplikationen führen wir eine Monitorüberwachung durch.
Die ärztliche Betreuung ist sehr engmaschig und beeinhaltet regelmäßige Chef-/Oberarztvisiten und stationsärztliche Sprechstunden sowie stationsärztliche Kontakte nach Bedarf.
Apparative Diagnostik
- Monitoring
- Klinisch-chemisches Labor, inklusive Blutgasanalyse
- Ruhe-EKG (inklusive Stehbelastung)
- Langzeit-EKG
- Langzeit-Blutdruck-Messung
- Echokardiografie (inklusive Farbdoppler-Echokardiografie)
- Sonografie: Abdomen (inklusive Harnblase), Schilddrüse, Speicheldrüsen
- Farbduplexsonografien der extracraniellen Gefäße und der Extremitätengefäße (arteriell und venös)
- Lungenfunktionsprüfung (inklusive Bestimmung der Resistance)